Beth Kolko hat angefangen über das Internet und seine Nutzungen zu forschen, als nur Text über die Bildschirme flackerte. Heute ist sie Professorin an der Universität von Washington und Gründerin des Instituts Design for Digital Inclusion (DDI).
Zusammen mit ihrem Team erforscht sie wie in Gegenden, deren Ressourcen beschränkt sind, Technologien und ihre Nutzungen entwickelt werden können. Dabei geht es nicht primär darum, Wissen an die Nutzer weiterzugeben, sondern vor allem zu untersuchen, wie und für was die Nutzer die gegebenen Technologien verwenden. Die Idee dahinter ist, dass gerade das Fehlen von Wissen innovativ handeln lässt. Genau hier lassen sich Technologiesprünge finden, die das „Game“ revolutionieren. Frei nach dem Zitat von Albert Einstein: „Fantasie ist wichtiger, denn Wissen ist begrenzt.“
Konkrete Projekte des DDI sind tragbaren Ultraschallgerät für Hebammen in Uganda, die Untersuchung von Spielmustern bei Kindern in Brasilien oder die Erforschung der Bedürfnisse von Obdachlosen und anderen transitabhängigen Gemeinschaften in den Vereinigten Staaten.
Mehr über ihre Session auf der #rp12 findet ihr hier.
