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Wer weiß was – lernen und lehren in der digitalen Gesellschaft

21.04.2012

Global, kostenlos, für jeden zugänglich – das ist die Vision von „Open Educational Resources“ (OER). Bei offenen und freien Bildungsinhalten geht es um eine neue Art, wie Informationen und Lehrmaterialien für die Bildung erstellt und verteilt wird. Wer weiß was und wer bestimmt mit, was gelernt und gelehrt wird? Wie kann man im bestehenden Urheberrecht freies Wissen einfach selber machen? Neue Lernorte jenseits der Institutionen entwickeln sich, die allgegenwärtige Vernetzung bricht bestehende Strukturen und Konventionen auf, die Zusammenarbeit unter Lehrenden und unter Lernenden verändert sich. Während des re:learn-Track diskutieren Experten und Praktiker das Thema Bildung in der digitalen Gesellschaft – interessant ist dieser Track der #rp12 für alle lernenden Menschen dieser Welt: also für alle.

Das Programm hat zwei Schwerpunkttage: Am Mittwoch geht es um freies Wissen für die Bildung und Schlagworte wie #Wissenschaft und #Medienkompetenz. Am Freitag stehen vor allem Themen wie #Schule, #Lernende und #Lehrende im Vordergrund der Diskussion. Am Mittwochabend verbindet das #Googlequiz Unterhaltungsprogramm und Googlekompetenzförderung.

Konkret werden unter anderem die folgenden Fragen diskutiert:

Wie ist der Status Quo bei Medienkompetenzprojekten in Deutschland? Welche Themen werden bearbeitet, welche Zielsetzungen verfolgt, Maßnahmen ergriffen, Gruppen erreicht und wie Erfolge gemessen?

Wo sind Lücken? Wo gilt es weiterzukommen? Wie man lokale Aktionsgruppen gründen, um Freien Wissens zu fördern?

Wichtig für Lehrende, Schülerinnen, Schüler sowie Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist die Frage nach dem Urheberrecht – oft wirkt es sich wie in eine Zwangsjacke aus: KiTas dürfen keine Noten von Kinderliedern kopieren, das Ausleihen digitaler Bücher in der Bibliothek ist kompliziert, digitale Bücher dürfen nicht gebraucht weiterverkauft werden und Forscher dürfen ihre eigenen Texte nicht im Internet posten. Dies wird daher immer wieder Thema in Sessions sein.

Ein Übersicht über den gesamten re:learn-Track findet ihr hier. Das Programm der re:learn wird von Jöran Muuß-Merholz co-kuratiert. Jöran ist Diplom-Pädagoge und arbeitet daran, die Welt der Bildung und die digitale Welt stärker miteinander ins Gespräch zu bringen.